Heilkräuter B

Bärlauch

Sein wissenschaftlicher Name: Allium ursinum

 

VolkstĂĽmliche Namen: Hexenzwiebel, Hexenzwiefel, Ramsen, Waldknoblauch, wilder Knofel, Zigeunerlauch

 

Sammelzeit: April bis Mai

 

Der Bärlauch kommt fast in ganz Europa und Nordasian wild wachsend vor. Er liebt schattige Auen und Laubwaldhänge. Er ist ein sogenannter Nährstoffzeiger und bevorzugt anhalten feuchte Lehmböden, dort steht er ausgedehnt und dicht.

Der Bärlauch kann mit dem Maiglöckchen verwechselt werden, dieses ist hoch giftig!

Die Blätter sollten vor dem Vergilben geerntet werden, das wäre im Zeitraum April bis Mai. Die Zwiebeln des Bärlauchs können aber erst im Spätsommer bis Herbst geernet werden.

Der Bärlauch verströmt einen typischen Knoblauchgeruch. Da er beim Kochen wertvolle Geschmackstoffe verliert sollten  die Blätter roh unter die Speisen gemischt werden.

Anwendungen:                

In der Volksheilkunde wird Bärlauch roh gegessen oder der Presssaft bei Arteriosklerose, sowie Hypertonie, Verdauungschwäche und äusserlich bei Hautausschlägen angewendet. Ausserdem dient er als Gewürz

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Birke

Sein wissenschaftlicher Name: Betula alba

 

VolkstĂĽmliche Namen:

Maibaum, Frühlingsbaum, Besenbaum, Besenbirke, Bork, Bark, Hexenbesen, Hängebirke, Moorbirke, Rauhbirke, Sandbirke, Warzenbirke, Weissbirke

 

Sammelzeit:   Blattknospen: März,

             Saft: März - Mai,

             Blätter: Mai - Juni

 

Die Birke gilt von alters her als heiliger Baum, der für die Fruchtbarkeitsfeste im Frühling die jungfräuliche Göttin symbolisiert. In vielen Dörfern wird heute noch am ersten Mai Maibäume aufgestellt und der Frühling gefeiert.

Vermutlich liegt die Zuordnung der Birke als Jungfrau an der weissen Rinde, die bei jungen Birken sehr zart und seidig ist.

 

Anwendungen:

In der Volksheilkunde  finden die Blätter der Birke vor allem im Nieren-Blasen-Bereich und fĂĽr Haut und Haare Verwendung.

 

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